Nachbericht HG Amberg Damen

Im Spitzenspiel der Handball-Bezirksoberliga war die Damenmannschaft der HG Amberg am Freitagabend chancenlos: Die Vilsstädterinnen unterlagen beim Tabellenführer TSV Röthenbach deutlich mit 17:27(9:17).

Die Gastgeberinnen aus Mittelfranken ließen von Beginn keinen Zweifel daran aufkommen, wer das rutschige Parkett als Sieger verlassen würde. Röthenbach beeindruckte mit großer Konstanz. „Das war kein Hexenwerk, die haben 60 Minuten konsequent ihren Stiefel runtergespielt“, bilanzierte HG-Trainer Martin Feldbauer. „Im Angriff konnte Röthenbach sich auf ihre Goalgetter Daniela Seufert und Julia Riedlberger verlassen, die auch in enger Deckung schwer zu bremsen waren.“ Gerade im ersten Durchgang konnten die Ambergerinnen ihre Defensivstärke überhaupt nicht ausspielen und kassierten 17 Gegentore. Auch offensiv war der Wurm drin: „Gegen die aggressive und kompakte 6:0-Deckung haben wir uns mehr als schwer getan. Es wurde zu sehr in die Breite und nicht in die Tiefe gespielt“, haderte Feldbauer. Während das Hinspiel im Dezember in Amberg noch äußerst unglücklich mit 24:25 verloren ging, war diesmal die Messe bereits beim 9:17-Halbzeitstand aus HG-Sicht gelesen.

Nach Wiederanpfiff konnte sich die HG-Deckung zwar steigern, aber im Angriff wurde es nicht besser. Die Rückraumwerferinnen wurden konsequent festgemacht und konnten sich nicht wie gewohnt in Szene setzen. „Wir haben das Selbstvertrauen aus der Hinrunde verloren, so ist dann auch dieses deutliche Ergebnis zu erklären“, beschrieb der HG-Übungsleiter den 17:27-Endstand. „Sie Spielpause über Fasching wird uns gut tun und ich hoffe, dass mit dem Ende der närrischen Zeit auch unsere endet“, formulierte Martin Feldbauer seine Hoffnung auf bessere Resultate.

HG Amberg:

Tor: Brossmann

Feld: Hagerer 5/1, Behringer 4/3, Engelbrecht 3, Frisch, Lösch je 2, Karl 1 sowie Hirschmann, Engler, Beer, Wrosch und Maget.